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Mit Sicherheit individuell – vielfältige Gestaltung und Entwicklungsmöglichkeiten

Für uns ist Zaun nicht gleich Zaun. So, wie Ihr Unternehmen über eine individuelle persönliche Note verfügt, kann mit Brühl auch Ihr Schutzzaunsystem zu einem höchst individuellen Produkt werden. Grenzen setzen wir mit unseren Brühl-Schutzzäunen, -Hub- und -Rolltoren sowie den passenden Schalterlösungen ausschließlich in den von Ihnen vorgegebenen Rahmenbedingungen. Ob dezent integriert oder bewusst vom Rest abgegrenzt, farblich setzen wir bei Brühl keine Grenzen. Unsere Zaunoberflächen können ganz individuell in Ihrer Wunschfarbe lackiert und aufgearbeitet werden. Ein- oder zweifarbig, Sonder- oder Standardfarben, Sie haben die Wahl! Für eine maximale Haltbarkeit werden zudem alle Elemente des gewünschten Schutzzaunsystems sandgestrahlt und anschließend pulverbeschichtet.

Standardfarben

RAL-Farbtöne

NCS-Farbtöne

Feuerverzinkte Oberfläche

Lackaufbau

Zweifarbigkeit

Die richtige Farbe für Ihren Schutzzaun

1. Natürlicher Respekt vor Schwarz und Gelb

Dies beruht bei den Anwendern oft auf der weitverbreiteten Meinung, Schutzzäune müssten laut Norm in einer bestimmten Schwarz-Gelb-Kombination lackiert sein. Schließlich sind viele Warnhinweise auch gelb und die vorschriftsmäßige Kennzeichnung von Gefahrenstellen nutzt ebenfalls diese Farben. Im Gefahrenbereich ist dies auch sinnvoll, denn – wie das Beispiel „Wespe“ zeigt – dem Menschen ist es offenbar angeboren, diese Farbkombination als Warnung anzusehen und entsprechend aufmerksam zu sein (vgl. EN ISO 14120:2013; 5.22 Farbe).


2. Normvorschriften

Es gibt kein allgemeingültige Norm, welche die Farbgebung einer trennenden Schutzeinrichtung definiert. Lediglich die Gefahrenstellen müssen schwarz-gelb kenntlich gemacht sein. Dabei gilt es festzuhalten, dass die Schutzeinrichtung selbst keine Gefahrenstelle ist – deshalb muß sie nicht in Warnfarbe lackiert sein. Eine Schutzeinrichtung muss so gestaltet sein, dass sie keine nachteilige physiologische und psychologische Wirkung besitzt (siehe EN ISO 14120:2013; 5.23 Aussehen). Praktisch stellt sich Unruhe in Produktionsprozessen durch einen gelb-schwarzen Kontrast ein. Und: Gerade um die „echten“ Gefahrenstellen als solche zu identifizieren, kann es sinnvoll sein, für alle anderen, nicht risikobehafteten Bereiche der Schutzeinrichtung eine andere Farbe zu wählen.

3. Prozesseinsicht

In vielen Anwendungsfällen ist es empfehlenswert, für das Gitter selbst eine gedeckte dunklere Farbe zu wählen – vor allem dort, wo man den Blick auf den Prozess wünscht, weil diese Farben eine bessere Durchsicht durch das Gitter erlauben. Dabei verwenden wir prinzipiell Farben mit geringem Glanzgrad, die für das Auge angenehmer sind und Reflexionen zwischen den Drähten auf ein Minimum reduzieren (vgl. EN ISO 14120:2013; 5.9 Beobachtung des Maschinenbetriebes und 5.10 Transparenz).

4. Der Anwender hat die Wahl

Der Kunde hat die freie Wahl und die sollte er auch nutzen, um z. B. seine Designvorstellungen zu verwirklichen oder seinem Corporate Design gerecht zu werden. Akzente kann man setzen, indem man die Felder der Schutzgitter und die Pfosten in unterschiedlichen Farben ausstattet.


5. Wir bekennen Farbe – Wählen Sie aus über 200 verschiedenen RAL-Tönen/NCS-Farben

Wir betreiben eine hochmoderne und sehr flexible Pulverbeschichtungsanlage, sodass wir die Schutzeinrichtung schnell und zu äußerst günstigen Konditionen in Ihrer gewünschten Farbe beschichten können. Unsere Schutzzaunsysteme werden sandgestrahlt und anschließend pulverbeschichtet – die Garantie für maximale Haltbarkeit und Stoßfestigkeit!

Fazit:

Es gibt keine standardmäßige Formel zur Farbbestimmung von Schutzeinrichtungen.

Unsere Empfehlung:

Wählen Sie die Pfostenfarbe im gleichen Farbton der Maschine und kombinieren Sie die Gitterfüllung in Schwarz oder Grau. Für die Lackoberflächen bei Blechelementen wählen Sie am besten Strukturlack.